Willkommen in der Zukunft

Müller Line Traction

The best offroad drive in the world

Goldmedaille Agritechnica Innovation Award 2025 Winner of
Innovation Award 2025

powered by Müller Landmaschinen · Müller Engineering

Werner Müller, Erfinder des Line-Traction-Antriebs
„Meine Vision war es, einen Antrieb zu entwickeln, der – ohne Einfluss des Fahrers – jedes Rad sowohl beim Beschleunigen als auch beim Bremsen einzeln in Drehzahl und Drehmoment steuern kann. So lässt sich jedes Rad unabhängig von den unterschiedlichen Reibungskoeffizienten zwischen Reifen und Fahrbahnfläche antreiben oder verzögern.“

Werner MüllerErfinder

Von der Idee zur Innovation

Der Weg des Line-Traction-Antriebs

Zwei Entwickler, ein Antrieb

Müller Landmaschinen GmbH

Erfinder, Prototypenfertigung & Systemintegration

www.mueller-bonndorf.de

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Müller Engineering

Entwicklung & Optimierung des Antriebssystems

Software- und technische Weiterentwicklung.

www.engineering-mueller.com

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Line Traction

Das Ergebnis: der Line-Traction-Antrieb

Voll automatisierte Drehzahl- und Drehmomentregelung jedes Rades, ohne Differenziale und ohne Fahrereingriff.

Der Line-Traction-Antrieb wurde von der Müller Landmaschinen GmbH und Müller Engineering entwickelt und über zwei Jahrzehnte hinweg kontinuierlich optimiert. 2015 erfolgte die weltweite Patentierung des Systems.

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Der Erfolg mit Aebi zeigt: Unsere Antriebstechnologie ist flexibel einsetzbar und bereit für neue Fahrzeugkonzepte. Statten auch Sie Ihre Fahrzeuge mit dem Line-Traction-Antrieb aus und bringen Sie mehr Effizienz & Innovation auf den Markt.

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Line Traction

Funktionsvideo

Line Traction

Funktionsbeschreibung

Alle Informationen rund um den Antrieb

Schema der Ablauflinien: Jedes Rad folgt einer eigenen, vom Lenkwinkel definierten Linie

Jedes Rad folgt seiner eigenen Ablauflinie

Das Line-Traction-Antriebssystem ist ein fundamental neuer Allradantrieb, der durch höchst effiziente Einzelrad-Drehzahlregelung in jeder Fahrsituation das volle Traktionspotenzial ausnutzen kann. Jedes Rad eines Fahrzeugs folgt einer eigenen Ablauflinie, die durch den aktuellen Lenkwinkel definiert wird. Diese Ablauflinie ist unabhängig vom Untergrund und beschreibt die jeweilige Bewegungsrichtung des Rades.

Durch die kontinuierliche Erfassung der Lenkwinkel und unter Berücksichtigung der Fahrzeuggeometrie werden die Ablauflinien in Echtzeit berechnet. Zusammen mit der vom Fahrer vorgegebenen Geschwindigkeit ergeben sich daraus Solldrehzahlen für jedes Rad, die dem Line-Traction-System als Eingangsparameter für die Regelung der Raddrehzahlen dienen.

Vergleich: konventioneller Antriebsstrang mit Differenzialen gegenüber Line Traction mit starren Wellen

Radikale Vereinfachung

Im Gegensatz zu herkömmlichen Fahrzeugen, die über Längs- und/oder Querdifferenziale verfügen, basiert die Line-Traction-Technik auf starren Wellen. Alle Differenziale und Sperrmechanismen entfallen vollständig – das bedeutet: Jede zur Achse führende Welle rotiert mit identischer Drehzahl.

Der Wegfall der Differenziale, Sperren oder Kupplungen bildet zusammen eine radikale Vereinfachung des bisherigen Antriebssystems.

Line-Traction-Endantrieb, äußerlich einem herkömmlichen Planetengetriebe ähnlich

Hydraulisch fixiertes Hohlrad

Das Line-Traction-Getriebe ähnelt äußerlich einem herkömmlichen Planetengetriebe, unterscheidet sich jedoch im Inneren grundlegend. Bei klassischen Planetengetrieben ist das Hohlrad fest mit dem Gelenkstück verbunden. Im Line-Traction-System wird es dagegen hydraulisch fixiert. Dies geschieht über einen internen Hydraulikkreislauf, der nur dann Öl zirkulieren lässt, wenn sich das Hohlrad verdrehen soll.

Ist das Hohlrad vollständig fixiert, fließt kein Öl. Die Sperrung wird durch ein softwaregesteuertes Proportionalventil geregelt. In diesem Zustand verhält sich das Line-Traction-Getriebe wie ein konventionelles Planetengetriebe mit fester Übersetzung.

Leitungsschema: Hohlrad mit Proportionalventil im internen Hydraulikkreislauf

Master-Prinzip und Drehzahlüberlagerung

Beim Durchfahren einer Kurve wird das Proportionalventil gezielt geöffnet, sodass Öl innerhalb des Systems zirkuliert. Dadurch wird das Hohlrad kontrolliert freigegeben, was – bedingt durch die Getriebegeometrie – zu einer Drehzahlüberlagerung führt. Infolgedessen verlangsamt sich der Planetenträger, an dem das jeweilige Rad befestigt ist. Über die Erfassung der Raddrehzahlen kann ein Regelkreis geschlossen werden, um jede Raddrehzahl individuell zu steuern.

Das kurvenäußerste Rad wird im Line-Traction-System als „Master“ bezeichnet. Bei diesem Rad bleibt das Hohlrad stets vollständig fixiert – das zugehörige Proportionalventil ist vollständig geschlossen. Bei den übrigen Rädern, die in der Kurve mit reduzierter Drehzahl laufen sollen, werden die Proportionalventile so weit geöffnet, bis die jeweilige Zieldrehzahl erreicht ist.

Funktionsbeschreibung als Download (PDF)

Quod erat demonstrandum

Wissenschaftlich verifiziert

Stolz blicken wir auf zehn Jahre Teamwork zurück: Über zehn Jahre hinweg wurde dieser Antrieb intensiv durch unseren Forschungspartner KIT / Mobima begleitet und wissenschaftlich untersucht.

powered by

Veröffentlichungen bei KIT / Mobima

Innovativer Kern

Was zeichnet Line Traction aus

Die Weiterentwicklung von Antriebssystemen wird zunehmend durch die Limitierungen klassischer Differenzialtechnik gebremst. Mechanische Sperren, selbstsperrende Differenziale oder Allradkupplungen verhindern zwar das Durchdrehen einzelner Räder. Gleichzeitig verursachen sie jedoch Verspannungen im Antriebsstrang, erhöhen den Reifenverschleiß und schädigen die Grasnarbe. Besonders in Hanglagen oder bei wechselnden Untergrundbedingungen stößt diese Technik schnell an ihre Grenzen.

Die Bedienung der Differenzialsperren verlangt zudem hohe Aufmerksamkeit vom Fahrer und führt bei langen Arbeitseinsätzen zu Ermüdung und Produktivitätseinbußen.

Um diese Schwächen zu überwinden, wurde das Line-Traction-System entwickelt. Es kombiniert maximale Traktionseffizienz mit einer deutlichen Entlastung des Bedieners. Kernstück des Systems sind die steuerbaren Superpositionsgetriebe in den Endantrieben, welche sämtliche Differenziale und Sperrmechanismen ersetzen. Die Lenkwinkel werden kontinuierlich erfasst, und die daraus resultierenden Ablauflinien in Echtzeit berechnet und mit der vom Fahrer vorgegebenen Geschwindigkeit kombiniert. Daraus ergeben sich Solldrehzahlen für jedes einzelne Rad, die softwaregestützt präzise umgesetzt werden.

Damit ist erstmals eine vollständige Einzelrad-Drehzahlregelung in allen Fahr- und Arbeitssituationen realisiert.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Planeten-Endantrieben wird im Line-Traction-Endantrieb das Hohlrad hydraulisch fixiert. Über ein Proportionalventil wird die Drehzahl vom Hohlrad softwaregesteuert eingeregelt, wodurch eine gezielte Drehzahlüberlagerung erfolgt. Das kurvenäußere Rad fungiert als Masterrad, während die übrigen Räder ihre Drehzahlen über die Software exakt an die vorgegebene Ablauflinie anpassen. Damit entfallen manuelle Eingriffe in die Differenzialsperren vollständig.

Die Vorteile liegen auf mehreren Ebenen:

Maximale Traktion

Das volle Traktionspotenzial steht in jeder Situation zur Verfügung. Bis zu 100 Prozent der Antriebskraft können unabhängig von Lenkwinkel und Untergrund auf ein einzelnes Rad übertragen werden.

Bodenschonung

Abscheren der Grasnarbe durch durchdrehende Räder wird vermieden. Weniger Ballastierung und Einsatz in noch anspruchsvollerem Gelände bei geringeren Anforderungen an die Bodenbeschaffenheit.

Fahrersicherheit & -entlastung

Das System arbeitet vollautomatisch. Der Fahrer kann sich voll auf die Arbeit konzentrieren.

Keine manuellen Eingriffe

Differenzialsperren müssen nicht mehr bedient werden; manuelle Eingriffe entfallen vollständig.

Mechanische Einfachheit

Sämtliche Differenziale, Sperrmechanismen und Kupplungen entfallen.

Wirtschaftlichkeit

Das agile Fahrverhalten vereinfacht Wendemanöver und spart Zeit. Größere Arbeitsbreiten steigern die Flächenleistung und senken Kosten und Dieselverbrauch.

Mit dem Line-Traction-System wird eine neue Dimension der Traktionstechnologie eröffnet. Es verbindet mechanische Robustheit mit digitaler Regelintelligenz, steigert Produktivität und Bodenschonung gleichermaßen und erschließt Einsatzmöglichkeiten in Geländebedingungen, die bisher als nicht befahrbar galten. Damit definiert Line Traction den Stand der Technik im landwirtschaftlichen Fahrzeugantrieb neu.

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Line Traction

Info- und Pressebereich

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Video

Line Traction in Function

Sehen Sie sich die Funktionsweise der Line-Traction-Technik an. Inhalt: Funktionsvideo als .zip.

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Line Traction in Action

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Funktionsweise

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Innovativer Kern

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